Haus St. Martin

Die Kinder und Jugendlichen leben in fünf Gruppen alters- und geschlechtsgemischt zusammen. Sie werden durch Mitarbeiterteams verschiedener Fachrichtungen betreut, gepflegt und gefördert. Ergänzt wird die Förderarbeit der Gruppen durch ein Therapeuten- und ein Schulteam. In Einzel- und Kleingruppenangeboten wird jedes Kind und jeder Jugendliche seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend gefördert. Jedes Kind/jeder Jugendliche hat in der Regel zwei "Bezugsbetreuer"; analog dazu jede Mitarbeiterin/jeder Mitarbeiter im Gruppendienst "Bezugskinder". Der "Bezugsbetreuer" begleitet "sein Kind" im Alltag, ist verantwortlich für die Entwicklung eines Förderplanes und führt die entsprechende Pflege und Förderung durch.

Zielsetzung und Aufgabenstellung im Haus St. Martin basieren auf dem Grundgedanken eines ganzheitlichen Menschenbildes, in dem die Wechselwirkungen körperlicher, geistiger und seelischer Entwicklungsbereiche hervorgehoben werden.

Die individuelle Betreuung und Förderung unserer Kinder und Jugendlichen durch ein multiprofessionelles Team wird getragen von der Wertschätzung für jeden Menschen, die in der Art und Weise der zwischenmenschlichen Begegnung und Pflege zum Ausdruck kommt. Da sich menschliches Leben nur in der vertrauensvollen Beziehung zu anderen Menschen entfalten und entwickeln kann, arbeiten wir nach einem Bezugssystem. Die Erfüllung menschlicher Grundbedürfnisse, Verlässlichkeit, Sicherheit, emotionale und körperliche Nähe und Geborgenheit sollen dadurch, in Annäherung an die Situation in der Familie, gewährleistet sein.

Als Einrichtung der Caritas liegt unserer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ein ganzheitlicher Förderansatz zu Grunde. Christliche Werte und Formen des christlichen Zusammenlebens werden vermittelt und prägen unsere Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen. Leben bedeutet für uns auch Leben bis zuletzt. Im Wissen um die schwerwiegenden Beeinträchtigungen und Erkrankungen unserer Bewohner ist das Wohnen und begleitet werden- auch auf dem letzten Weg - im Haus St. Martin möglich.

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Hausprojekt HSM

Jahresrückblick 2015