v.l.: Filiz Polat, MdB, Ulrich Gerth, Isabel Stipp, Petra Mattes, Nurhayat Canpolat, Hadya Hassan-Michl, Tabea Rößner, MdB
Dabei wurden Themen wie Finanzierung des Zentrums und Kostenübernahme von Therapie und Dolmetschertätigkeiten durch Krankenkassen, Sozialämter bzw. das Jobcenter besprochen. Frau Polat sprach sich im Sinne der Nachhaltigkeit für die Sicherung der Psychosozialen Zentren für Flucht und Trauma durch die bundes-, landes- und kommunale Finanzierung aus.
Die Mitarbeiter/-innen des Zentrums wiesen darauf hin, wie wichtig in der Therapie und sozialpädagogischen Beratung der Einsatz von Sprachmittler/-innen ist. Zentrumsleiter Ulrich Gerth "Die Geflüchteten bekommen gleich von Anfang an die Möglichkeit, sich in ihrer Familiensprache zu artikulieren und ihre Probleme darzulegen. So können sie schnell die richtige Unterstützung erhalten." Dadurch wird verhindert, dass eine Chronifizierung der Belastungen, wie zum Beispiel der Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), eintritt- Voraussetzung für eine gelingende Integration ins Arbeitsleben.
Die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner informierte sich über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie über die oft schwierige Vermittlung von Klient/-innen in ambulante Therapien.
Für Ihre Rückfragen:
Nurhayat Canpolat, Diplom Sozial-Pädagogin
Caritasverband Mainz e.V.
Beratungs- und Jugendhilfezentrum St. Nikolaus
Psychosoziales Zentrum für Flucht und Trauma
Rheinallee 3a, 55116 Mainz
Mobil: 0170 70 64 239 / Tel.: 06131 90746-63
Mail: n.canpolat@caritas-mz.de