
"Ich will nicht länger für den Umgang mit Computer oder Smartphone die Hilfe meiner Kinder brauchen. Ich muss selbst aktiv werden". So fassen viele Teilnehmer des Fachtages "Mobil und digital mit 60 plus" ihre Motivation zur Teilnahme zusammen. Das Jahresthema des Caritasverbandes "Sozial braucht digital" sowie die wachsende Nachfrage nach Unterstützung in der Nutzung digitaler Medien bei älteren Menschen, die sich im Netzwerk Weisenau abzeichnet, waren Anlass den Fachtag durchzuführen. Dies stieß bei den rund 25 Teilnehmern auf großes Interesse. Andreas Dautermann von Levato, einem Mainzer Unternehmen, welches überwiegend älteren Menschen Hilfestellungen in der digitalen Welt leistet, zeigte in seinem Einstiegsvortrag, was Smartphones alles können und wie sie den Alltag erleichtern. Schon hier ergaben sich viele Fragen der Teilnehmer, die im Anschluss an dem Vortrag in einem Markt der Möglichkeiten vertieft werden konnten. Verschiedene Geräte von feststehenden Computern über Laptops bis hin zu Smartphones und Tablets standen für die Teilnehmer zum Ausprobieren zur Verfügung. Auch hier zeigte sich, dass sich viele Fragen mit wenigen Klicks beantworten ließen. Der gegenseitige Austausch und die Möglichkeit in einem geschützten Raum Fragen zu stellen war für die Teilnehmer sehr hilfreich.
In der abschließenden Diskussionsrunde wurde deutlich, wie wichtig den Teilnehmern Anlaufstellen sind, an die sie sich bei Problemen mit digitalen Geräten wenden können. Ob es die Angst vor Online Banking ist, Probleme beim Einrichten eines Smartphones oder die vielen englischen Begriffe, die nicht verstanden werden - in einem sind sich alle einig: Es ist schön, zu wissen, dass es Leute gibt, die einem helfen, um mobil und digital mit 60 plus zu bleiben.