Caritas-Hochamt beim Binger Rochusfest

Am Montagmorgen, 17. August 2026, kamen zahlreiche Pilgerinnen und Pilger zum traditionellen Caritas-Hochamt in die gut gefüllte Rochuskapelle. Gemeinsam mit Verantwortlichen des Caritasverbands Mainz und Ehrenamtlichen der Gemeindecaritas feierten sie den Gottesdienst, der traditionell von der Caritas mitgestaltet wird.
Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Beitrag jede und jeder Einzelne zur Erneuerung von Kirche und Gesellschaft leisten kann. Das Evangelium und das Vorbild des Heiligen Franziskus machten dabei deutlich: Veränderung beginnt nicht irgendwo, sondern bei uns selbst. Gerade die Solidarität mit Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen, ist heute wichtiger denn je. Sie zeigt sich in ganz unterschiedlichen Formen - durch Zeit, persönliches Engagement, konkrete Hilfe oder finanzielle Unterstützung.
Ein besonderes Zeichen gab es am Ende des Gottesdienstes: Als Erinnerung an das gemeinsame Feiern wurden kleine Holzkirchen verteilt. Sie stammen aus der Holzwerkstatt von Caritas aktiv St. Antonius und stehen symbolisch für Gemeinschaft, Zusammenhalt und die gemeinsame Verantwortung für eine lebendige Kirche.
Auch rund um die Rochuskapelle war die Caritas präsent. An einem Stand konnten selbst hergestellte Produkte aus der Holzwerkstatt und der Hauswirtschaft erworben werden. Die Einnahmen kommen der guten Sache zugute. Außerdem standen Ehrenamtliche der Gemeindecaritas sowie Mitarbeitende des Caritaszentrums St. Elisabeth für Gespräche und Fragen rund um das ehrenamtliche Engagement zur Verfügung.
Das Caritas-Hochamt beim Rochusfest zeigte einmal mehr, wie aus Glauben, Solidarität und persönlichem Engagement Gemeinschaft entstehen kann. Eine Gemeinschaft, in der Menschen füreinander einstehen, Verantwortung übernehmen und niemand zurückbleiben soll.