Ketteler-Preis würdigt ehrenamtliches Engagement
Die Band erhält den Ketteler-Preis 2026 als Vorbild für gelebte Inklusion und gesellschaftliche Vielfalt. Das Projekt erhält ein Preisgeld von 2025 Euro. "Danke, dass Sie Solidarität leben und kleine praktische Antworten auf die großen sozialen Fragen der Gegenwart liefern", so Generalvikar Dr. Sebastian Lang, Schirmherr des Ketteler Wettbewerbs und Kuratoriumsvorsitzender der Ketteler-Stiftung.

Preisträger-Band "Alpina Miezis" des Haus Sankt Martin in Ingelheim: "Dass musikbegeisterte Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf Augenhöhe und mit großer Freude regelmäßig zusammen musizieren, ist beeindruckend. Die Band ist eine bedeutende Initiative dafür, Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen. Inklusion und Teilhabe bekommen eine ganz andere Sichtbarkeit - bzw. Hörbarkeit", so die Begründung der sechsköpfigen Jury des Ketteler-Preises. Seit 2022 probt die Inklusionsband wöchentlich unter ehrenamtlicher Leitung von Steffen und Anna Kirchpfening in der Musikschule des Weiterbildungszentrums in Ingelheim.
Neben der Inklusionsband "Alpina Miezis" wurden auch das Projekt "Nähwerkstatt - Kleidung reparieren statt wegwerfen" des Caritasverbands Worms e.V. wird für soziale und ökologische Nachhaltigkeit gewürdigt sowie das Projekt "Kinderrechte sichtbar machen" der kath. Kita St. Laurentius in Gundheim wird für frühkindliche Partizipation und Demokratiebildung ausgezeichnet.